InnovationPositive. Was?

Seit einem Jahr wird innerhalb der Marantec Group viel über die InnovationPositive Methode gesprochen. Aber was ist das genau? Und was hat das mit Marantec zu tun? Der Reihe nach!

Noch nie war die Auseinandersetzung mit dem Thema der „ökologische Nachhaltigkeit“ so wichtig wie heute. Die meisten von uns wissen längst – dass gehandelt werden muss. Aber wie sieht dieser Weg aus? Was ist die richtige Strategie für die Umwelt aber auch für die Unternehmen im deutschen Mittelstand?

Was wir leider akzeptieren müssen: die Debatten rund um die Nachhaltigkeit haben in den letzten 50 Jahren nicht das gebracht, was sie hätten bringen müssen. Unser CO2 Budget ist in Wahrheit schon jetzt aufgebraucht. Woran liegt das?

Der Mensch kann nur bedingt mit Schreckens-Szenarien und schrecklichen Bildern umgehen! Ebenso wenig wird der Mensch durch Verzicht- und Verbotsregeln inspiriert, etwas positives oder Konstruktives für seine Lebensgrundlagen zu tun. Sie glauben mir nicht? Wer in der Geschichte der Menschheit ein solches positives Beispiel durch Verzicht und Verbot weiß, möge sich bitte hier melden und es im Kommentar vorbringen.

Weniger schädlich bleibt immer noch schädlich

Des Weiteren behaupte ich auch, dass die Begrifflichkeit der Wörter „Nachhaltigkeit“, „Klimaneutralität“ oder „Öko-Effizienz“ bei einem großen Teil der Bevölkerung keine positiven Gedanken auslöst. Das glauben Sie auch nicht? Dann beschreiben Sie bitte hier im Kommentar, welche Innovation, die unsere Umwelt nicht beschädigt haben und die aufgrund von „Nachhaltigkeit“ entstanden sind! Vielleicht kann der eine oder andere Leser mir dann auch erklären, wie ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze „Klimaneutralität“ erreichen kann – und – was es bringt, ein Produkt effizienter zu gestalten, wenn es weniger toxisch gestaltet wird? Ich bin der Meinung: am Ende bleibt das Produkt toxisch! Und wenn das Unternehmen davon mehr verkauft als im Jahr zuvor, dann kann auch der CO2 Footprint nicht sinken!

Ich hatte vor über 10 Jahren das Glück, eine Unternehmerin kennenzulernen, die mich mit Prof. Dr. Michael Braungart in Kontakt brachte, dem Erfinder des Cradle2Cradle-Prinzips. Plötzlich hörte ich von Innovationen, die mit der Natur arbeiten, damit der Mensch einen positiven Klimafußabdruck hinterlassen kann. Das faszinierte mich! Das war mein persönlicher AHA-Effekt. Mir wurde klar, dass das Wort „Nachhaltigkeit“  transformiert werden muss, wenn man die Menschheit dafür begeistern will, ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Nach und nach entstand im Laufe der Zeit die InnovationPositive Methode. Was ist das, diese InnovationPositive Methode?

Ökologische Nachhaltigkeit sinnvoll in Unternehmens-Kulturen integtrieren

Die InnovationPositive Methode wurde speziell für mittelständische Familienunternehmen entwickelt, um die ökologische Nachhaltigkeit sinnvoll die Unternehmens-Kultur zu integrieren, um eine neuartige, transparente und dadurch glaubhafte und Sinn stiftende interne wie externe Kommunikations-Strategie kreieren zu können.

Bei der InnovationPositive Methode geht es zunächst einmal, darum zu verstehen, dass „Nachhaltigkeit“ keine Innovation hervorbringen kann. Dass nichts auf der Welt „Klimaneutral“ sein kann und dass die „Nachhaltigkeits-Effizienz“ uns kein Stück näher an das Ziel bringt, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Es geht um einen notwendigen Kulturwandel, der zum Ziel hat, ein Unternehmen so aufzustellen, dass es einen klimapositiven Fußabdruck hinterlässt.

Bei der InnovationPositive Methode geht es nicht mehr darum, dass Unternehmen effiziente Produkte entwickeln, sondern dass sie mit der Unterstützung von Wissenschaftlern und Spezialisten qualitativ extrem hochwertige (Klima effektive) Produkte und Geschäftsfelder entwickeln, die mit der Natur arbeiten können und gerade dadurch extrem finanziell erfolgreich werden.

Ein wichtiger Nebeneffekt der Methode: die Mitarbeiter entwickeln eine neue, extrem selbstbewusste und Haltung. Ihre tägliche Arbeit fördert ein positives Gefühl, weil ihre ganze Kreativität und Innovationskraft gefordert und gefördert wird, um das innovative Ziel zu erreichen, mit der Natur zu arbeiten, um ökonomisch erfolgreiche Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Zusammengefasst hat die InnovationPositive Methode den Anspruch, die Ökonomie UND die Ökologie so zusammenzuführen, dass die Integration der ökologischen Nachhaltigkeit in eine Unternehmens-Kultur als der wichtigste Innovationstreiber der Zukunft wahrgenommen werden kann und mit der alle Unternehmen ohne schlechtem Gewissen finanziell erfolgreich handeln können.

Genau das passt hervorragend zu einem Open Champion wie der Marantec Group, dem visionären Initiator, der unter dem Motto A NEW WAY TO GET THERE #TOGETHER bis 2024 das coolste Antriebsunternehmen werden will. Die InnovationPositive Methode unterstützt die Marantec Group dabei, den ersten Schritt für eine Vision zu machen: #MitderNaturarbeiten

Ich persönlich freue mich jeden Tag darauf, mit dem Board, den Abteilungs- und Projektleitern und den ersten neugierigen Machern in insgesamt acht Gruppen, die sich inzwischen in der Marantec Group gebildet haben, dieser Vision so schnell es geht Schritt für Schritt näher zu kommen.

In meinem nächsten Beitrag berichte ich darüber, wie ich die Marantec Group kennengelernt habe und wie die Zusammenarbeit zustande kam. Und natürlich freue ich mich über viele Fragen und eine rege Diskussion hier mit Euch auf diesem BLOG.

Mo Drescher entwickelte die InnovationPositive Methode. Er ist Gründer von MODC und berät zurzeit die Marantec Group als Projektleiter wie die ökologische Nachhaltigkeit sinnvoll in die Unternehmenskultur integriert werden kann.

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